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Dieser Blog dient der Erstveröffentlichung und Ansammlung von Daten mit dem Schwerpunkt "Flieger im Ersten Weltkrieg". Mit der Kommentarfunktion können die Einträge ohne Anmeldung jederzeit berichtigt oder ergänzt werden.

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Admin

Donnerstag, 9. September 2010 - 15:42 Uhr

Koepsch, Egon

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(* 27. Oktober 1890 in Myslowitz, + 26. November 1976 in Mössingen / Tübingen) war deutscher Jagdflieger im ersten Weltkrieg mit neun anerkannten Abschüssen gegnerischer Flugzeuge.

Egon Koepsch wurde am 27. Oktober 1890 in Myslowitz Woiwodschaft Schlesien heute Polen, geboren. Nach seinem Abitur studierte er von 1912 bis Juli 1914 Rechtswissenschaften an der Universität in Jena und Breslau. Am 2. August 1914 trat er als Kriegsfreiwilliger in das Ulanen-Regiment Nr. 2 ein und diente in dieser Einheit bis August 1915. Anschließend war er bis zum 25. September 1915 Zugführer des 23. Infanterie-Regiments. Während seines Einsätze am 25. September wurde Leutnant Egon Koepsch verwundet und mußte sich bis zum 1. Dezember 1915 im Lazarett gesund pflegen lassen. Nach seiner Heilung wurde er bis zum 4. Juni 1916 als Kompanieoffizier des 2. Ulanen-Regiments eingesetzt und danach bis 31. Januar 1917 als Kompanieführer des 62. Infanterie-Regiments. Ab Februar 1917 absolvierte Koepsch bis zum 31. August 1917 ein Beobachtertraining bei der Flugschule Böblingen der Feldflieger-Abteilung A 265 (FAA 265). Am 2. Oktober 1917 wurde er als Jagdflieger bei der Jagdstaffel 4 (Jasta 4) eingesetzt. Egon Koepsch flog für diese Einheit bis zum 20. Oktober 1918. Danach wurde er am 20. Oktober 1918 zum Staffelführer der Jagdstaffel 11 (Jasta 11) befördert, die er bis zum 3. November 1918 führte. Am 3. November 1918 kehrte Koepsch zur Jasta 4 zurück, und befehligte sie bis Kriegsende. Leutnant Egon Koepsch schoss im Dienst für die Jasta 4 in der Zeit vom 5. Dezember 1917 bis 4. November 1918 insgesamt neun gegnerische Flugzeuge ab, die sämtlich offiziell anerkannt wurden.

Am 14. November wurde er aus dem Militärdienst entlassen und setzte vom November 1918 bis Mai 1919 sein vor dem Krieg begonnenes juristisches Studium an der Universität von Breslau fort. Danach meldet er sich nochmals bei den Militärbehörden und fungierte vom 29. Mai 1919 bis 31. Juli 1919 als Zugführer des Freiwilligen-Oberschlesischen-Korps. Sein Erstes Juristisches Staatsexamen legte er am 12. Oktober 1923 erfolgreich ab. Egon Koepsch trat danach sofort als Gerichts-Assessor in Hindenburg / Ober-Schlesien in den Staatsdienst ein. Diese Tätigkeit übte er vom 15. Oktober 1923 bis 14. April 1924 aus. Danach wechselte er als juristischer Berater in die Industrie, u.a. für verschiedene Bergwerkunternehmen in Kattowitz. Anschließend trat er wieder in den Staatsdienst ein und wurde Richter in Gleiwitz, Beuthen und zuletzt 1935 bis 5. Oktober 1936 in Königsberg. Anschließend beförderte ihn das Reichsluftfahrtministerium (RLM) zum Kriegsgerichtsrat am Obersten-Luftwaffen-Gericht I in Königsberg bis 1936. Als Oberkriegsgerichtsrat kam er dann, am 6. Oktober 1936 bis 30. Juni 1937 zum Luftwaffen-Obergerichtshof VII nach Braunschweig und ebenfalls als Oberkriegsgerichtsrat zum Überwachungsdistrikt und wurde Vorsitzender Richter der Luftwaffen-Kommando-Zentrale. Am 8. Mai 1945 geriet Egon Koepsch in Kriegsgefangenschaft, aus der er 1947 entlassen wurde.

Über seinen weiteren Lebensweg ist hier nichts bekannt.

Egon Koepsch starb im Alter von 86 Jahren am 26. November 1976 in Mössingen.

Einheiten:
• Feldflieger-Abteilung A 265 (FAA 265)
• Jagdstaffel 4 (Jasta 4)
• Jagdstaffel 11 (Jasta 11)

Auszeichnungen:
• nicht bekannt

Abschüsse:
01. - 05.12.1917 - Jasta 4 - D.H.5 - Graincourt
02. - 23.04.1918 - Jasta 4 - S.E.5a (C1086) - Sailly-Laurette
03. - 17.07.1918 - Jasta 4 - Bréguet 14 - Comblizy
04. - 22.07.1918 - Jasta 4 - D.H.9 - südl. von Braisne
05. - 01.08.1918 - Jasta 4 - Nieuport 28 - südl. von Braisne
06. - 13.08.1918 - Jasta 4 - Bréguet 14 - Bilancourt
07. - 31.08.1918 - Jasta 4 - S.E.5a (D6927) - Combles
08. - 05.09.1918 - Jasta 4 - S.E.5a (E1397) - Paillencourt
09. - 04.11.1918 - Jasta 4 - D.H.4 - südwestl. von Montmedy

Anmerkung der Redaktion:
Das Portrait und das Bild von Egon Koepsch wurde Flieger-Album.de am 6. September 2010 in englisch zur Veröffentlichung zugesandt. Der Autor möchte nicht genannt werden.

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Montag, 6. September 2010 - 12:36 Uhr

Becker, Otto

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(* xx.xx.xxxx in ?, + xx.xx.xxxx in ?) war deutscher Flieger im Ersten Weltkrieg.

Wer weiss mehr über Otto Becker?

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Donnerstag, 2. September 2010 - 14:11 Uhr

Fooken, Marten

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(* 04. Juli 1893 in Hohenkirchen im Wangerland, + 21. Dezember 1917 in/bei Petit Mantheirons) war deutscher Flugzeugführer im Ersten Weltkrieg.

Marten Fooken wurde als sechstes Kind der Eheleute Marten Janssen Fooken und seiner Ehefrau Hilke Maria geb. Hillerns in Hohenkirchen / Friesland, geboren.

Im Ersten Weltkrieg diente er im Dienstrang eines Vizefeldwebels als Flugzeugführer für den Beobachter Karl Weyrauch bei der Fliegerabteilung-Artillerie 205 (FAA 205).
Marten Fooken kam am 21. Dezember 1917 ums Leben. Sein Grab befindet sich in Vaux-Les-Palameix im Département de la Meuse Region Lorraine/ Frankreich.





Die Geschwister von Marten Fooken waren:
Hugo Otto Fooken (* 15.03.1885, + vor 21.08.1914)
Otto Hermann Fooken (* 09.09.1886, + 12.10.1914)
Friedrich Martin Fooken (* 14.02.1888, + 10.06.1888)
Therese Hermine Fooken (* 13.06.1889, + xx.xx.xxxx)
Friedrich Marten Fooken (* 14.05.1891, + xx.xx.1969)

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Sonntag, 29. August 2010 - 18:31 Uhr

Schneider, Kurt

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(* 04. Oktober 1888 in Wurzen, + 14. Juli 1917 in Beauvois) war deutscher Jagdflieger bei der Jagdstaffel 5 (Jasta 5) im Ersten Weltkrieg und schoss 15 gegnerische Flugzeuge ab.

Kurt Schneider trat 1915 in die Fliegertruppe ein und kommandierte ab 20. Mai 1917 die Jagdstaffel 5 (Jasta 5). Er flog eine Albatros D.III und Albatros D.V und wurde während seiner Einsätze zweimal zur Landung gezwungen. Am Morgen des 5. Juni 1917 wurde Kurt Schneider in der Nähe von Cambrai in seiner Albatros D.V (1066/17) von der 22. Squadron RFC zur Landung gezwungen. Er wurde noch neben seiner Maschine medizinisch versorgt und auf einer Trage in das Feld-Hospital 255 in Beauvois eingeliefert. Dort verstarb er am 14. Juli 1917 an einer Blutvergiftung.





Auszeichnungen:
Eisernes Kreuz 2. Klasse
Eisernes Kreuz 1. Klasse
Militär-St. Heinrichs-Orden (24. Juli 1917)

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Kommentar : 1 von Söderbaum erstellt am : 29.08.2010 22:31 gespeichert
Before joining Jasta 5 as a original member in Aug 1916 Schneider served in KG 6/33 since 16 Jun 16.
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Samstag, 28. August 2010 - 10:51 Uhr

Reichert, Hugo

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(* 03.07.1898 in ?, + xx.xx.xxxx in ?) war deutscher Fliegerschütze bei der Schutzstaffel 24 im Ersten Weltkrieg.

Hugo Reichert kam am am 28. Oktober 1917 zur bayerischen Schutzstaffel 24 (SchuSta 24). Die Besatzung Unteroffizier Ludwig Beyer (Flugzeugführer) und Gefreiter Hugo Reichert (Fliegerschütze) wurden im Luftkampf nördlich Biache um 13:00 Uhr abgeschossen und beim Aufschlag schwer verwundet. Unteroffizier Beyer stirbt auf dem Transport vom Verbandsplatz ins Feldlazarett 194 in Douai. Reichert erlitt einen linken Oberschenkelbruch und Schulterverletzung und wurde auf den Verbandsplatz des 458. IR verbracht und später zum Feldlazarett 194 Douai überwiesen. Hugo Reichert führte insgesamt elf, Vizefeldwebel Beyer zwei Frontflüge über den Feind durch.

(Quelle: BayHStA KrStR 17991/222; HG Rupprecht Bund 167 Akte 357 Kofl 2 Bericht via Reinhard Kastner)



Das Foto wurde Flieger-Album.de von Manfred Brandl zur Verfügung gestellt und stammt aus dem persönlichen Nachlass seines Vaters. Es wurde im Dezember 1917 auf dem Flugplatz in Abscon aufgenommen.

Siehe auch:
Fotoalbum von Franz Xaver Brandl

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Kommentar : 1 von Reinhard Kastner erstellt am : 02.09.2010 14:18 gespeichert
* 03. Juli 1898 Steinach/Unterfranken

22/11/16 5. bayer. Infanterie Regiment
01/06/17 bayer. Flieger-Ersatz-Abteilung 1 Schleißheim
02/06/17 bayer. Beobachterschule 2 - Fliegerschützenschule Lager Lechfeld
00/00/17 bayer. Militär-Flieger-Schule 6 Bamberg
00/00/17 bayer. Militär-Flieger-Schule 2 Fürth
00/00/17 bayer. Flieger-Ersatz-Abteilung 1 Schleißheim
00/10/17 Armee-Flugpark 4 versetzt
26/10/17 bayer. Schutzstaffel 24
19/01/18 verwundet
31/01/18 Gefreiter
01/02/18 Armee-Flugpark 4 versetzt
10/08/18 E/MG-Kompanie 1.AK versetzt

Auszeichnung:
22/01/18 EK II
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Samstag, 28. August 2010 - 08:56 Uhr

Müller, Johann

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(* 16.01.1894 in Erlangen, + 22.03.1918 bei Beaumetz-lez-Cambra) war deutscher Fliegerschütze bei der Schutzstaffel 24 im Ersten Weltkrieg.

Johann Karl Heinrich Müller kam am 18. Mai 1917 zur Schutzstaffel 24 (SchuSta 24) und absolvierte dort insgesamt ca. 155 Feindflüge (145 Flüge zusammen mit Friedrich Emmerich). Bei einem Schlachtflug fiel die Besatzung mit Sergeant Adolf Zitzelsberger (Flugzeugführer) und Vizefeldwebel Johann Müller (Fliegerschütze) auf Hannover CL.II 9398/17 um 18:30 Uhr bei Beaumetz-lez-Cambra. Sie wurden am 29. März um 18:00 Uhr auf dem Friedhof von Villers-au-Tetres (Abscon) bestattet.

(Quelle: BayHStA KrStR via Reinhard Kastner)

Das Foto wurde Flieger-Album.de von Manfred Brandl zur Verfügung gestellt und stammt aus dem persönlichen Nachlass seines Vaters. Es wurde im Dezember 1917 auf dem Flugplatz in Abscon aufgenommen.

Siehe auch:
Fotoalbum von Franz Xaver Brandl

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Donnerstag, 26. August 2010 - 13:14 Uhr

Ruthke, Paul

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(* 13. Juni 1899 in Braunschweig, + xx.xx.xxxx in ?) war deutscher Flieger im Ersten Weltkrieg.

Paul Karl Heinrich Ruthke, im Zivilleben Friseur, trat am 1. Dezember 1917 in die Flieger-Ersatz-Abteilung 5 (FEA 5) der 4. Kompanie, die in Hildesheim stationiert war, ein. Am 7. Februar 1918 wurde er zur Jagdstaffel 66 (Jasta 66) versetzt und blieb bei dieser Einheit bis zum Ende des Ersten Weltkrieges. Paul Ruthke wurde auf Grund einer Bestätigung des Führers der Jasta 66 am 28. November 1918 nach dem Waffenstillstand zur Flieger-Abteilung 424 (FA 424) zur weiteren Verwendung überwiesen. Die FA 424 diente der Unterstützung der gegründeten Freikorps im Baltikum. Anschließend diente Paul Ruthke beim Nachrichtenzug der neu entstandenen Reichswehr und danach bei der Stabskompanie Infanterie-Regiment Nr. 19 (IR 19). Im Oktober 1920 wurde Ruthke zum überzähligen Gefreiten befördert.

Anmerkung der Redaktion:
Fast alle Daten zu diesem Portrait wurden einem Angebot von Peter Janssen bei eBay entnommen. Peter Janssen bietet außerdem seit geraumer Zeit immer wieder sehr interessante Fotos und Nachlässe aus dem Ersten Weltkrieg an. Häufig finden Sie dort einzigartige Angebote zum Thema der Fliegertruppen.



Siehe:
eBay-Shop von Peter Janssen
Militärpass von Paul Ruthke (verkauft für 135,00 € am 29.08.2010)

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Donnerstag, 26. August 2010 - 11:31 Uhr

Flormann, Wilhelm

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(* 03. Oktober 1888 in Wanne [Pr.], + 07. Februar 1918 in Erchin / Nord-Frankreich) war deutscher Fliegerschütze im Ersten Weltkrieg.

Wilhelm Flormann tritt am 22. August 1914 in das 18. Infanterie Regiment ein und zieht am 18. November 1914 mit dem 22. Reserve Infanterie Regiment ins Feld. Bereits am 3. Januar 1915 wird er mit einer hier unbekannten Diagnose im Lazarett behandelt und wir danch zum 1. Reserve Infanterie Batl. versetzt. Im Januar 1916 wird Flormann zum Gefreiten befördert. Im August 1916 dient er bei der 3. Kompanie im Landsturm Infanterie Batallion und danach bei einer Maschinengewehreinheit (MGK) in Straßburg. Zischen März und Mai 1917 besucht Flormann den Offizierstellvertreter Kurs und wird danach zur Fliegertruppe versetzt. Dort durchwandert er 1917 mehrere Abteilungen. Diese waren die FEA 2, FEA 8, AFP 4, AFP 2, bevor er dann schließlich zur bayerischen Schutzstaffel 24 (Schusta 24) kam.




Der Kriegsstammrolle ist folgendes zu entnehmen:

17. Armee - Flughafen Abscon
Im Luftkampf um 12:07 Uhr östlich Mouchy mit sechs feindlichen Martinsyde muss Vizefeldwebel Franz Pfeffer (Flugzeugführer) mit seinem schwer verwundeten Unteroffizier Wilhelm Flormann (Fliegerschütze) mit 23 Treffern in der Maschine auf dem Flugplatz Roucourt glatt notlanden. Flormann wird ins Feldlazarett 161 Erchin gebracht und verstirbt am 7. Februar abends um 3:30 Uhr. Er wird in seine Heimat Essen überführt.
(Quelle: KrStR 24 17991/239 via Reinhard Kastner)

Auszeichnung:
Eisernes Kreuz 2. Klasse (31.07.1917)

Das Foto wurde im Dezember 1917 in Abscon (Département du Nord Région Nord-Pas-de-Calais im Arrondissement de Valenciennes) aufgenommen und stammt aus dem Fotoalbum von Franz Xaver Brandl.

Siehe auch:
Fotoalbum von Franz Xaver Brandl

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Kommentar : 1 von Reinhard Kastner erstellt am : 27.08.2010 14:03 gespeichert
Militärischer Lebenslauf:
22/08/14 Infanterie-Regiment 18
18/11/14 22.Reserve Infanterie-Regiment ins Feld
03/01/15 krank ins Lazarett
00/01/15 I.Reserve Infanterie-Bataillon
00/01/16 Gefreiter
00/08/16 III.Kompanie Landsturm Infanterie-Bataillon
00/02/17 MG-Kompanie Straßburg
29/03/ - 09/05/17 Offizierstellvertreter-Kurs
00/05/17 Flieger-Ersatz-Abteilung 2
00/06/17 Flieger-Ersatz-Abteilung 8
00/09/17 Armee-Flugpark 4
05/11/17 Armee-Flugpark 2
25/11/17 bayer. Schutzstaffel 24
03/02/18 verwundet
07/02/18 an der Verwundung verstorben
 
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Sonntag, 22. August 2010 - 08:37 Uhr

Berg, Gustav

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(* 1891 in ?, + xx.xx.xxxx in ?) war deutscher Flugzeugführer bei der Fliegerersatz-Abteilung 1 im Ersten Weltkrieg.

Gustav Adolf Berg trat am 12. Oktober 1910 als Zweijährig-Freiwilliger in das Infantrie-Regiment Graf Bose (1. Thüringisches) Nr. 31 (IR 31), 1. Kompagnie ein und wurde dort am 8. November 1910 vereidigt. Am 27. Januar 1912 wird Berg zum Gefreiten befördert.

Zu Beginn des Ersten Weltkrieges wird Gustav Berg am 5. August 1914 zum Reserve-Infantrie-Regiment 31 (2. Batl. 8. Kompagnie) eigezogen und dort am 21. November 1918 zum Unteroffizier befördert. Am 1. März 1916 wird er dann zum ersten mal am Rücken verwundet. Nach verschiedenen Lazarettaufenthalten folgt eine zweite Verwundung am 14. Oktober 1916 bei seinem Einsatz an der Somme. Im Dezember 1916 ist er wiederhergestellt und wird wieder beim Reserve-Infantrie-Regiment 31 (5. Kompagnie) eingesetzt. Danach findet seine Versetzung zur Flieger Fliegerersatz-Abteilung 12 (FEA 12) nach Cottbus statt, die am 9. Februar 1917 neu aufgestellt wurde. Noch im Dezember 1917 ging dann die Fabrik-Fliegerschule nach Zeesen und erlernte dort zwischen dem 1. Januar 1918 und dem 24. Juni 1918 das Fliegen. In der Schütte-Lanz Fabrik in Zeesen, die u.a. die Fliegerschule unterhielt, wurden im Ersten Weltkrieg nicht nur Luftschiffe gebaut, sondern auch diverse Typen der Schütte-Lanz Einsitzer-Jagdflugzeuge, sowie Bomber und Aufklärer. In seinem Flugbuch (Ausführung Charlottenburg 1918), trägt Berg seinen ersten Schulflug im Februar 1918 ein. Insgesamt absolviert er 139 Schulflüge. Seinem ersten Alleinflug im Mai 1918 folgen 49 Alleinflüge. Bis zur 5. Bedingung erleidet er keinen Bruch und besteht die Prüfungen auf D, E und G-Flugzeugen.


Nachlass von Gustav Adolf Berg.
Militärpass, Flugbuch, Fotos aus der Zeit seiner Ausbildung in Zeesen, Barogramme und sein Führerschein aus Zeit der Weimarer Republik. (Quelle: eBay 08-2010)

Die Übungsflüge sind mit insgesamt neun Barogrammstreifen dokumentiert, die viele Notitzen u.a. zu den Kennungen und Fluglehrern enthalten. Am 11. März wird Berg zum Sergeanten befördert und nach seiner Ausbildung zum Flugzeugführer zur Fliegerersatz-Abteilung 1 nach Altenburg versetzt. Im November 1918 wird Gustav Adolf Berg aus dem Dienst entlassen.

Auszeichnungen:
Eisernes Kreuz 2. Klasse (04.06.1915)

Anmerkung der Redaktion:
Fast alle Daten zu diesem Portrait wurden einem Angebot von Peter Janssen bei eBay entnommen. Den gesamten Nachlass hat er dort für 998,00 € angeboten. Peter Janssen bietet außerdem seit geraumer Zeit immer wieder sehr interessante Fotos und Nachlässe aus dem Ersten Weltkrieg an. Häufig finden Sie dort einzigartige Angebote zum Thema der Fliegertruppen.

Siehe:
eBay-Shop von Peter Janssen
Nachlass von Gustav Adolf Berg

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Samstag, 21. August 2010 - 07:57 Uhr

Kallmünzer, Karl

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(* 28. Juni 1897 in Friedenfels, + 12. August 1918 in Wasselnheim) war deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg und schoss zwei gegnerische Flugzeuge ab.

Karl Kallmünzer war in 1917 Flugzeugführer bei der Schutzstaffel 24b (Schusta 24b) und wurde dann zur Jagdstaffel 78b (Jasta 78b) versetzt. Am 27. Mai 1918 schoss er dort eine Spad über Parry Wood ab. Am 30. Juli folgte der Abschuss einer D.H.9 #D.722 über Rombach. Seine Gegner in diesem Luftkampf waren Lt. P. Dietz und Lt. C.W. Batty von der 99 Sqn. IAF. Beide Besatzungsmitglieder fielen.

Vizefeldwebel Karl Kallmünzer wurde am 12. August 1918 bei der Jagdstaffel 78b (Jasta 78b) nach einem Luftkampf über Wasselnheim in seiner Albatros D.Va schwer verwundet und starb im Lazarett.

Abschüsse:
27.05.1918 - Jasta 78b - Spad - Parry Wood
30.07.1918 - Jasta 78b - D.H.9 - Rombach, Schlettstadt

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Kommentar : 1 von Reinhard Kastner erstellt am : 27.08.2010 23:20 gespeichert
* 28. Juni 1897 Friedenfels
+ 12. August 1918 Wasselnheim


Militärische Lebenslauf:
29/01/15 3.Train-Abteilung
14/09/15 Train 13
31/12/15 Lazarett
07/02/16 1.E/3.Train-Abteilung
20/10/16 bayer. Flieger-Ersatz-Abteilung 1 Schleißheim versetzt
30/11/16 bayer.Militär-Fliegerschule 1 Schleißheim
11/04/17 bayer. Flieger-Beobachterschule 1  
25/05/17 bayer.Militär-Fliegerschule 1 Schleißheim
01/06/17 bayer. Flieger-Beobachterschule 1
23/06/17 Armee-Flugpark 4 versetzt
27/06/17 bayer. Schutzstaffel 24 versetzt
00/06/17 Armee-Flugpark 4 versetzt
20/11/17 Vizefeldwebel
29/01/18 bayer. Jasta 78
12/08/18 nach einem Luftkampf um 9.00 Uhr mit mehreren DH 4 stürzte Kallmünzer bei der Notlandung ab und wird schwer verwundet. Im Lazarett von Wasselnheim verstorben.

23/08/17 EK II
01/09/1917 bayer. Flugzeugführerabzeichen
23/11/17 bayer. Militär-Verdienst-Kreuz 3. Klasse mit Schwertern
13/08/18 EK I
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