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Die Stunde des Gebirgskrieges schlug unerwartet im Ersten Weltkrieg. Der Gebirgskrieg 1915–1918 zwischen Österreich-Ungarn (mit deutscher Hilfe) und Italien (mit massiver Stützung durch die anderen Alliierten) wurde als Stellungskrieg geführt. Fünf Hauptfronten können unterscheiden werden: zwischen Stilfser Joch und Gardasee, vom Gardasee bis zum Kreuzbergsattel bei Sexten, auf den Kämmen der Karnischen und Julischen Alpen, am Isonzo und an der Piave-Grappa-Front. Stellungen lagen teilweise auf fast 4000 m Höhe eingerichtet, z.B. am Ortler. Der Gebirgskrieg 1915–1918 kann insofern als einmalig angesehen werden, als dass sich danach nie wieder zwei Armeen in diesem Umfang auf diese Art der Kriegführung einließen.

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