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Die Roland C.II war ein Aufklärungs- und Kampfdoppeldecker im Ersten Weltkrieg.

Roland C.II [1917]

Aufgrund der Form hat sie den Spitznamen "Walfisch" erhalten. Der Hersteller L.F.G. und die Firma Linke-Hofmann (Lizenzbau) benutzte zusätzlich den Namen „Roland“ um nicht mit der ähnlich klingenden Firma L.V.G. verwechselt zu werden. Aufgrund der hervorragenden Konstruktion zeigte die Roland C.II gute Leistungen im Einsatz und war eine der ersten zweisitzigen Flugzeuge, die mit einem durch den Propellerkreis feuernden MG für den Piloten ausgestattet war.

Viele bekannte Piloten flogen anfangs (als Pilot oder als Beobachter) auf der Roland C.II, u.a. auch Manfred von Richthofen und Eduard von Schleich. Die genauen Produktionszahlen sind unbekannt. Es dürften aber, inklusive der Lizenzbauten, mehrere hundert Maschinen gebaut worden sein, die zwischen 1915 und 1917 zum Einsatz kamen. Die sehr robuste Rumpf hatte einen ovalen Querschnitt und eine komplette Sperrholzbeplankung. Nachteilig war die schlechte Sicht nach unten, die jede Landung zu einem Blindflug machte. Das Foto stammt aus dem Nachlass von Werner Dittmann.

Technische Daten  L.F.G. Roland C.II (Walfisch) 
Länge  7,70 m 
Spannweite  10,30 m 
Max. Startgewicht  1285 kg 
Höchstgeschwindigkeit  165 km 
Antrieb  Mercedes D III Reihenmotor  
Leistung  160 PS 
Besatzung  2 Mann 
Bewaffnung  1 bewegliches Parabellum MG (Beobachter)
später zusätzlich ein starres Spandau MG (Pilot) 

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