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(* 18. Februar 1889 in Ribbekardt/Pommern (heute Rybokarty/Polen), + 9. Juli 1960 in Medingen) war Jagdflieger im Ersten Weltkrieg und schoss 11 gegnerische Flugzeuge ab. Im Zweiten Weltkrieg wurde er Generalleutnant und überlebte.

Kurt Bertram von Döring wurde am 28. Februar 1889 in Ribbekardt geboren. Nach der Schulausbildung meldete er sich als Achtzehnjähriger am 14. März 1907 beim Dragoner-Regiment Nr. 7, bei dem er bis 30. Mai 1913 blieb. Einen Tag später trat er in die Fliegertruppe ein. Seine Fliegerausbildung absolvierte Döring bei der Festungs-Fliegerabteilung (FA Festung) in Köln.

Gegen Ende 1914 wurde Kurt Bertram von Döring der Fliegerabteilung 38 (FA 38) zugeordnet und blieb bis zum 1. Februar 1915 bei dieser Einheit. Anfang 1916 wurde er der Sonderstaffel Nr. 2 überstellt. Von Döring, der als zuverlässiger und strebsamer Pilot galt, wurde zur Fliegerabteilung (A) 227 versetzt, bei der er Einsitzer-Maschinen zugewiesen bekam.

Am 8. April 1917 wurde ihm das Kommando der Jagdstaffel 4 (Jasta 4) übertragen. Diese Position behielt er bis 19. Januar 1918, außer einer kurzen Zeit als Kommandeur des Jagdgeschwaders 1 (JG1), als Manfred von Richthofen an der Front war. Noch am 28. November 1918 wurde Kurt-Bertram von Döring zum Rittmeister ernannt. Nachdem ihm zuvor das Eiserne Kreuz Erster Klasse (EK I) verliehen worden war, erhielt Döring am 14. Dezember 1917 den Hohenzollern Hausorden.

Am 22. Februar 1918 kommandierte von Döring die JGr4 und am 11. August 1918 wurde er Kommandeur der Jasta 66. Diese Position übte er nur kurzfristig bis zum 24. August 1918 aus, um dann am 3. September 1918 die Führung der » Jagdstaffel 1 (Jasta 1) zu übernehmen. Kurt Bertram von Döring schoss insgesamt elf gegnerische Flugzeuge ab; neun bei der Jasta 4 und zwei bei der Jasta 1.

Nach dem Waffenstillstand meldete er sich sofort am 1. Dezember 1918 zum 17. Dragoner-Regiment zurück. Kurze Zeit später schied er aus dem Militärdienst aus. Von 1923 bis 1927 kehrte er als Berater der Argentinischen Air Force zur Luftfahrt zurück. Danach wurde er bis zum Jahr 1929 Berater der Peruanischen Air Force. Zwischen 1930 und 1932 war er mit einer Deutschen Mission in China tätig.

Hier bekannte Stationen in der Zeit des Naziregimes:
Am 1. Juni 1934 trat von Döring als Major der Luftwaffe von Hitler-Deutschland bei. 1936 wurde ihm die Leitung der Fliegerschule in Celle übertragen. Danach wurde er Gruppen-Kommandeur in dem neu gegründeten Richthofen-Kampf-Geschwader. Im April 1936 kommandierte er das „Horst Wessel“-Geschwader und zwischen 15. Dezember 1939 und 1. Dezember 1940 als Generalmajor die Jagdflieger 2. Ab August 1941 war er Jagd-Geschwader-Kommandeur, ab 1. November 1941 im Rang eines Generalleutnants.

Über den weiteren Werdegang von Kurt-Bertram von Döring ist hier nichts bekannt. Nach verschiedenen Quellenangaben soll er am 9. Juli 1960 im Kloster Medingen gestorben sein.

Siehe auch:
» Datenbank der Jagdstaffel 1

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Kommentar: 1 von Ludwig D. erstellt am : 09.11.2009 08:02 gespeichert
Ich bin ein Urenkel von D. und freue mich, dass er von www.Flieger-Album.de gewürdigt wird. Vielen Dank. Ludwig  3909
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