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(* 09. September 1893 in Herold/Sachsen, + 24. Januar 1916 über Ensisheim) war deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg, flog Kampfflüge an der Italien- und an der Westfront und starb beim Absturz seiner Fokker-Maschine über dem Flugplatz Ensisheim.

Eduard Böhme wurde am 9. September in Herold/Sachsen geboren. Schon in der Jugendzeit interessierte er sich für die Fliegerei. Nach der Schulausbildung, noch vor dem Krieg, erlernte er auf einem Grade-Eindecker das Fliegen.

Anfang Januar 1915 meldet er sich bei der bayerischen Flieger-Ersatz-Abteilung (bFEA) in Schleißheim. Bis Mai 1915 arbeitete Böhme als Abnahmeflieger bei den Pfalz Flugzeugwerken in Speyer. Nach seiner Beförderung zum Unteroffizier wurde er am 4. Juni 1915 zur bayerischen Feld-Fliegerabteilung 9 (bFFA 9) nach Tirol beordert. An den Luftangriffen auf Cortina d`Ampezzo nahm Böhme als Flugzeugführer teil.

Mitte August 1915 wurde Böhme nach Mannheim zum Kampfeinsitzer-Kommando versetzt. Im September 1915 kommandierte man ihn zur bayerischen Feld-Flieger-Abteilung 6 (bFFA 6) und von dort aus wieder zur bFFA 9 nach Colmar zurück. Böhme wurde für 2 Abschüsse ausgezeichnet und zum Vizefeldwebel befördert.

Am 24. Januar 1916 starb Eduard Böhme beim Absturz seiner Fokker-Maschine über dem Flugplatz Ensisheim. Beigesetzt wurde er auf dem deutschen Soldatenfriedhof Cernay in Frankreich.

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