(* 30. August 1891 in Raab / Österreich-Ungarn; + unbekannt) war bereits 1912 Mitglied der K.u.K. Landwehr, wurde im Ersten Weltkrieg Pilot der Luftfahrtruppen und beteiligte sich später am Aufbau der ungarischen Luftstreitkräfte.
Fejes wurde 1912 in das K.u.K Landwehrregiment 14 eingezogen und war bei Kriegsbeginn noch in der Armee. Nach einer Verwundung an der Ostfront im September 1914 und sechsmonatiger Rekonvaleszenz wurde er dem K.u.K. Kraftfahrkorps zugewiesen. Ein weiteres Jahr später erhielt er dieFlugausbildung. Im Februar 1917 wurde er zur Fliegerkompanie Flik 19 kommandiert. Stationiert war die Kompanie unter dem Kommando von » Adolf Heyrowsky bei Haidenschaft an der » Isonzofront.
Nach 5 Abschüssen wurde er im Oktober 1917 zur Jagdfliegerkompanie Flik 51J versetzt und flog eine Albatros D.III. Dort blieb er bis Kriegsende. Insgesamt werden Fejes 15 Abschüsse zugeschrieben.
Zusammen mit Johann Risztics und Alexander Kasza trat er 1919 in das Rote-Luft-Corps (Hungarian Royal Air Corps) ein.
Ab 1928 war Fejes Ausbilder bei den heimlich aufgebauten ungarischen Luftstreitkräften, deren Unterhalt Ungarn nach dem Vertrag von Trianon untersagt war. Von 1930 bis 1940 war er Pilot bei einer zivilen Fluggesellschaft. Im Zweiten Weltkrieg flog er Transportmaschinen für die ungarische Luftwaffe.
Über das weitere Schicksal von Stefan Fejes ist hier nichts bekannt. Einzelheiten können im » Forum oder per » eMail mitgeteilt werden.
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