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(* 18. Oktober 1891 in Leipzig, + 04. September 1917 über Frankreich) war als Kampfflieger an der Westfront in Frankreich eingesetzt und starb beim Abschuss seiner Maschine durch einen französischen Gegner über den Ardennen.

Erich Hahn wurde am 18. Oktober 1891 in Leipzig geboren. Über Elternhaus, Ausbildung und beruflichen Werdegang ist hier nichts bekannt.

Einige Stationen seines militärischen Werdegangs:
Hahn gehörte bis 1913 dem Sächsischen Infanterie Regiment Nr. 2 an. Noch im selben Jahr meldete er sich bei der Fliegertruppe und lernte in der Fokker-Schule das Fliegen. Zu Beginn des Krieges war Erich Hahn bei der Flieger-Abteilung 64 (FA 64) und später bei der FA 23 und Flieger-Abteilung-Artillerie 221 [FA(A) 221] stationiert. Am 10. August 1916 wurde er zum Kampfeinsitzerkommando (KeK) nach Betincourt versetzt, das am 23. August in die » Jagdstaffel I (Jasta I) überging. Dort wurde Hahn am 10. November 1916 Staffelführer und schoss an diesem Tag den ersten Gegner ab. Nachdem er am 29. November 1916 das Kommando bei der Jasta 19 übernommen hatte, wurde ihm der Hohenzollern Hausorden mit Schwertern verliehen; vorher hatte er das Eiserne Kreuz I. und II. Klasse (EK I und EK II) erhalten. Am 27. Dezember 1917 erfolgte die Verleihung des Ritterkreuzes des Sächsischen Militär-St.-Heinrich-Ordens für Hahns Einsatz während der Somme-Schlachten für seine Teilnahme als Beobachtungs- und Jagdflieger. Oberleutnant Erich Hahn war der erste Jasta-Pilot, der auf diese Weise geehrt wurde.

Hahn wurden insgesamt sechs Abschüsse zugeschrieben: einer bei der Jasta I und fünf bei der Jasta 19. Hahns viertem Abschuss fiel der bekannte französische Jagdflieger René Doumer von der Escadrille 76 (Spa 76) zum Opfer, dem zu diesem Zeitpunkt sieben Luftsiege zugeschrieben wurden.

Am 4. September 1917 wurde Erich Hahn durch Lieutenant Georges Madon von der Spa 38 (dessen 16. Abschuss) im Luftkampf abgeschossen. An den Folgen seiner Verletzungen starb Hahn noch am selben Tag im Alter von 25 Jahren. Er wurde auf dem Militärfriedhof von Noyers Pont Maugis / Ardennes / Frankreich beigesetzt.


Siehe auch:
» Datenbank der Jagdstaffel 1

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