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(* 26. Oktober 1891 in Lauenburg, + xx.xx.xxxx in ?) war deutscher Jagdflieger bei der Jagdstaffel 36 im Ersten Weltkrieg und schoss sechs feindliche Flugzeuge ab.

Alfred Hübner wurde am 26. Oktober in Lauenburg geboren. Über sein Leben vor der Zeit beim Militär ist nichts bekannt. Seine militärische Laufbahn begann am 11. Oktober 1912 als Gefreiter beim Infantrie-Regiment 14. Am 30. September 1915 wurde Hübner zum Unteroffizier befördert und begann danach die Ausbildung zum Flugzeugführer bei der Feldflieger-Abteilung 3 (FEA 3) Gotha. Ab dem 3. April 1917 wurde er bei einer Zweisitzer Abteilung eingesetzt, bevor er am 18. November 1917 zur Jastaschule 1 ging. Am 14. Februar 1918 wurde er schließlich zur Jagdstaffel 36 als Jagdflieger versetzt. Am 27. März schoss Hübner seinen ersten Gegner von insgesamt sechs, bei Aveluy Wood in Frankreich ab. Die Jasta 36 war zu dieser Zeit in Erchin nahe Douai stationiert. Mittlerweile zum Seargant befördert, wurde Alfred Hübner am 25. April 1918 durch einen Streifschuss am Hals verwundet. Zu dieser Zeit war er bereits mit dem Einsernen Kreuz der 2. Klasse ausgezeichnet. Am 12. Juli 1918 erhielt er das Eiserne Kreuz der 1. Klasse. Drei Tage später wurde Hübner nochmals verwundet und blieb bis zum Waffenstillstand bei der Jagdstaffel 36.

Alfred Hübner bei der Tannenbergfeier 1919 


Über sein weiteres Leben ist nichts bekannt.

Einheiten:
• Feldflieger-Abteilung 3 (FEA 3)
• Jagdstaffel 36 (Jasta 36)

Auszeichnungen:
• Eisernes Kreuz 2. Klasse
• Eisernes Kreuz 1. Klasse

Abschüsse von Vizefeldwebel Alfred Hübner:

Nr.  Datum  Einheit  Gegner  Ort 
01.  27.03.1918  Jasta 36  D.H.4  Aveluy Wood 
02.  02.06.1918  Jasta 36  Spad  Beaumetz 
03.  03.09.1918  Jasta 36  S.E.5a   Aubencheul 
04.  04.09.1918  Jasta 36  S.E.5a  Mercatel 
05.  04.10.1918  Jasta 36  S.E.5a  Le Catelet 
06.  30.10.1918  Jasta 36  Bristol F.2b  Tournai 

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