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(* xx.xx.xxxx in ?, + xx.xx.xxxx in ?) war Jagdflieger im Ersten Weltkrieg mit 14, teils unbestätigten Abschüssen und schilderte seine Erlebnisse in einem eigenen Buch.

Elternhaus, Ausbildung und Beruf von Karl Friedrich Kurt Jentsch gen. Kurt Jentsch sind nicht bekannt. Über den militärischen Werdegang gibt es nur wenige Einzelheiten.
Kurt Jentsch war Jagdflieger und Angehöriger diverser Fliegereinheiten, unter anderem der FA 66, FA 30, Jasta 1, FA (A) 234, Jasta 5, Jasta 61, Jasta 2 und hatte somit ein sehr vielseitiges Fliegerdasein im Ersten Weltkrieg.

Folgendes wird über ihn berichtet: Jentsch flog bei der Fliegerabteilung 66 und 30 (FA 66 u. 30) in Mazedonien (Jugoslawien - heute Republik Mazedonien)
und schoss diverse französische und englischen Flugzeuge ab. Am 13. Mai 1917 wurde Vizefeldwebel Kurt Jentsch an die Westfront nach Frankreich zur Jagdstaffel 1 (Jasta 1) versetzt, nachdem er zuvor die Jastaschule 1 in Gotha erfolgreich als Jagdflieger absolviert hatte. Wie in der » Datenbank der Jasta 1 aufgeführt, schoss er während seiner dortigen Teilnahme zwei gegnerische Flugzeuge ab. Anschließend verließ er die Jasta 1 und wurde zur Fliegerabteilung (A) 234 (FA (A) 234), einer Zweisitzereinheit, abkommandiert. Nach einigen weiteren erfolgten Abschüssen feindlicher Flugzeuge bei dieser Einheit, wurde Vizefeldwebel Kurt Jentsch am 18. Januar 1918 zur Jagdstaffel 5 (Jasta 5) versetzt und kurz darauf am 23. Januar der Jagdstaffel 61 (Jasta 61) zugeordnet. Schließlich landete er am 13. August 1918 bei der Jagdstaffel 2 (Jasta 2). Während eines Feindfluges, am 4. September 1918, wurde Vizefeldwebel (auch: Offizierstellvertreter) Karl Friedrich Kurt Jentsch während eines Feindfluges verwundet und kam danach nicht mehr zum Einsatz.

Es ist lediglich bekannt, dass er den Ersten Weltkrieg überlebt hat und später seine Erlebnisse in seinem Buch „Jagdflieger im Feuer“ geschildert hat.

Flugzeugführer und Beobachter der Feldfliegerabteilung (A) 234 auf dem Flugplatz Goudelancourt les Pierrepont
im Flugzeug: Vzfw. Kurt Jentsch und Lt. Lindenberger
vorne v. li. n. re.: Lt. Groth, Lt. Leppin, Lt. Gondermann, Olt. Flick (stv. Abt.-Führer), Lt. Hartfield, Lt. Kanzler, Lt. Schmoll, Lt. Sorge, Lt. von Hugo  

Kurt Jentsch in seinem Albatros Einsitzer auf dem Flugplatz Ercheu (Frankreich)
Davor stehend der 1. und 2. Monteur, sowie (in der Mitte) der Waffenmeister  

Jagdflieger im Feuer
von K.F. Kurt Jentsch

267 Seiten, altdeutsch – Druckschrift in Fraktura
16 Fotos

Kurt Jentsch erzählt über seine Erlebnisse als Jagdflieger im Ersten Weltkrieg, insbesondere Kriegserlebnisse eines Kampf- und Jagdfliegers beim Jagdgeschwader III Jagdstaffel Boelcke u.a.

© Karl Josef Sander Verlag Magdeburg 1937
Status: Im Archiv der Redaktion.  


Siehe auch:
» Datenbank der Jagdstaffel 1

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Kommentar: 1 von Michael Schmidt erstellt am : 31.01.2011 13:55 gespeichert
Hallo!
Kurt Jentsch hat seine Fliegerausbildung in Schwerin absolviert. Er hat auch ein zweites Buch geschrieben: Beim Jagdflug tödlich verunglückt.
Bin zufällig darauf gestossen bei der Recherche über Anthony Fokker. Henri Hegener, Fokkers Pressechef, erwähnte in einem Artikel über Schwerin Kurt Jentsch und zitierte ihn auch.
MFG M. Schmidt
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