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(* 07. August 1887 in Ludwigshafen, + 30. Oktober 1915 am Flugplatz Colmar Nord) war Kunstmaler, wurde Flugzeugführer, war an der Westfront eingesetzt und starb im 2. Kriegsjahr bei einem Flugunfall.

Otto Lehmann wurde am 7. August 1887 in Ludwigshafen geboren. Sein Vater war der Chemiker Dr. Ludwig Lehmann. Als Einjährig-Freiwilliger meldete sich Otto Lehmann am 1. Mai 1905 zur 2. Batterie des 3. badischen Feld-Artillerie-Regiments Nr. 50, 1913 trat er zur Landwehr über. Seinen Lebensunterhalt verdiente er bis Kriegsbeginn als Kunstmaler in Charlottenburg. Bei der Mobilmachung meldete sich Lehmann freiwillig zum Militärdienst bei den Fliegern. Während der Ausbildung zum Flugzeugführer wurde er am 14.Oktober 1914 zur Militär-Fliegerschule Johannisthal kommandiert und am 20. Januar 1915 nach Schleißheim zur bayerischen Flieger-Ersatz-Abteilung versetzt. Nach bestandener Pilotenprüfung zog er am 15. Mai 1915 mit der bayerischen Feld-Flieger-Abteilung 8 (bFFA 8) an die Front und war ab dem 24. Juli 1915 Flugzeugführer bei der bFFA 9. Mit der Verlegung der Abteilung wurde Lehmann an die Westfront zurück beordert.

Zusammen mit Unteroffizier » Eduard Böhme und Offizierstellvertreter » Otto Kissenberth bildete er die der bFFA9 unterstellte Kampf-Eindecker-Halbabteilung. Am 30.10.1915 stürzte Leutnant Otto Lehmann in Folge Motor-Versagens am Flugplatz Colmar Nord mit einem Fokker E Kampfeinsitzer aus geringer Höhe ab und erlag seinen inneren Verletzungen. Otto Lehmann wurde mit militärischen Ehren bestattet. Heute befindet sich sein Grab auf dem deutschen Soldatenfriedhof von Colmar.

Sein Bruder, Ernst Lehmann, war im 1 .Weltkrieg Leutnant zur See und Führer des Armee Luftschiffes Z XII (LZ 261) Nach dem Krieg war Ernst Lehmann einer der bekanntesten Kapitäne der deutschen Luftschifffahrt.

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