(* 23. September 1893 in München, + 31. Juli 1915 in Tirol) wurde zum Flugzeugführer ausgebildet und starb im 2. Kriegsjahr beim Absturz seines mit Bomben beladenen Flugzeuges beim Startmanöver in Tirol.
Ferdinand März wurde am 23. September 1893 in München geboren. Seine Schulzeit verbrachte er in München, am Humanistischen Gymnasium bestand er das Abitur.
Am 4. Juli 1913 trat er in das 21. Infanterie-Regiment ein und wurde Berufssoldat. Am 25. Mai 1914 wurde er zum Fähnrich befördert. Bei Kriegsbeginn erhielt er am 27. September 1914 das Offizierspatent als Leutnant. Am 11. Oktober 1914 wurde März durch einen Granatsplitter verletzt. Im Februar 1915, nach der Gesundung, meldete er sich bei der bayerischen Flieger-Ersatz-Abteilung. Nach seiner Ausbildung zum Flugzeugführer wurde er zusammen mit 7 Piloten der bFFA 9 nach Tirol kommandiert.
Bei einer Bruchlandung zusammen mit seinem Beobachter Oberleutnant Wissel blieben beide unverletzt. Das Flugzeug war völlig zerstört und hatte nur noch Schrottwert. Bei einem geplanten Bombenflug nach Cortina d`Ampezzo am 31. Juli 1915 stürzte März beim Startmanöver ab und starb. Sein Grab befindet sich heute in der Kriegsgräberstätte im Waldfriedhof München.
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