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(* 30. Juni 1890 in Grimma + 29. August 1914 bei Döberitz) war Testpilot im Ersten Weltkrieg und verunglückte tödlich mit seinem Flugzeug nach einem Vergaserbrand.

Alfred Neufeld

Alfred Neufeld wurde am 30. Juni 1890 in Grimma geboren und war von Beruf Chemiker. Sein Vater, ein deutscher Jude, war Soldat im Ersatzbataillon. Alfred Neufeld hatte zwei Brüder, die im Krieg verwundet wurden. Von Beruf war Neufeld Chemiker. Er hatte sich bereits zur Friedenszeit entschlossen, in Johannisthal zu fliegen – ein Wunschtraum vieler junger Männer. Am 30. März 1914 nahm er erfolgreich an einem Flug Berlin-Leipzig-Berlin teil und erhielt am 19. Mai 1914 das Fliegerpatent Nr. 768. Bei Kriegsbeginn übernahm er als geschulter Pilot das Einfliegen neuer Flugzeuge, ein Dienst in der Heimat zwar, aber nach dem damaligen Stand der Technik nicht minder risikoreich. Er war Mitglied in der Feld-Fliegerabteilung 2 zu der außer ihm Edmund Dorozalski, Johann Frank (Personal), Hans von Glasow, Karl Robert Kerner († 1973), Hans von Keudell gehörten.

Am 29. August 1914 starb Alfred Neufeld beim durch einen Vergaserbrand verursachten Absturz seines Flugzeugs über Döberitz. Beigesetzt wurde er auf dem Friedhof Berlin-Wedding.

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