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(* 14. Januar 1860 in Tonnin/Insel Wollin, + 26. September 1922 Tonnin/Insel Wollin) wurde am 16. November 1916 General der Luftstreitkräfte im Ersten Weltkrieg.


Ernst Wilhelm von Hoeppner wurde am 14. Januar 1860 in Tonnin auf der Insel Wollin in Pommern geboren. Ab 1872 besuchte der Majorssohn das Kadettenkorps Potsdam. 1879 kam er von der Hauptkadettenanstalt als Sekonde-Leutnant in das Magdeburger 6. Dragoner-Regiment nach Stendal/Altmark.

Ab 1890 besucht er die Kriegsakademie und wurde von 1893 bis 1899 Eskadronchef im Dragonerregiment 14 in Colmar/Elsass. 1902 wechselte er zum großen Generalstab. 1904 wurde er 1. Generalstabsoffizier beim 9. Armeekorps in Altona. Seit 1906 als Oberstleutnant mit der Führung des Husarenregiments 13 in Diedenhofen beauftragt, wurde er im August 1908 Chef des Generalstabs des VII. Armeekorps und im September 1912 Kommandeur der 4. Kavalleriebrigade in Bromberg. 1913 erfolgte seine Erhebung in den erblichen Adelsstand.

Zu Kriegsbeginn wurde Generalleutnant von Hoeppner Chef des Generalstabs des Armeeoberkommandos der III. Armee. In dieser Position blieb er bis zum Frühjahr 1915, als er die Führung der 14. Reserve-Division übernahm. 1915 wurde er Chef des Generalstabs der 2. Armee und 1916 Kommandeur der 75. Reserve-Division. Am 12. November 1916 wurde von Hoeppner, der kurz vorher den » Pour le Mérite erhalten hatte, zum kommandierenden General der Luftstreitkräfte (Kogenluft) befördert. Die zunehmende Bedeutung des Luftkrieges hatte die Zusammenlegung der Luftkampf- und Luftabwehrmittel des Heeres in einer Dienststelle erforderlich gemacht.

Im Laufe dieser Tätigkeit führte von Hoeppner zusammen mit der Obersten Heeresleitung (OHL) eine erhebliche Verstärkung der Frontfliegerverbände herbei und schlug die Aufstellung von 40 neuen Jagdstaffeln bis März 1918 vor. Die damalige Monatsproduktion von 1000 Flugzeugen wurde daher auf 2000 erhöht, wodurch sich teilweise Erfolge der deutschen Flieger in der Flandern-Schlacht gegen die Engländer erklären lassen.

Nach Auflösung der Luftstreitkräfte übernahm von Hoeppner am 10. April 1919 die Führung des 18. Armeekorps. Ende November 1919 schied er auf eigenen Wunsch - als General der Kavallerie und mit der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Husaren-Regiments 13 - aus dem aktiven Dienst aus. Am 26. September 1922 starb von Hoeppner auf Gut Groß-Mokratz/Insel Wollin in Pommern. Beigesetzt wurde er in seinem Geburtsort Tonnin.

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