(* unbekannt, + 12. Oktober 1946 in Eschenbach) war Jagdflieger im Ersten Weltkrieg und wurde nach seinem 20. Abschuss für den Pour le Mérite vorgeschlagen, hat diesen jedoch nicht erhalten.
Über Geburtsort und -tag sowie die Jugend von Harald Auffarth ist hier nichts bekannt. Zu Anfang des Ersten Weltkrieges war er bei der Feldfliegerabteilung 27 eingesetzt und kam dann zur Jagdstaffel 18, die von Berthold geführt wurde, außerdem zur Artillerie-Flieger-Abteilung 266, Jagdgruppe 3. Als Angehöriger der Jagdstaffel 29 schoss er am 30. Januar 1918 einen englischen Sopwith bei Neuve Chapelle ab und am 16. Februar ein RE 8 bei Wingles. Oberleutnant d.R. » Otto Schmidt übergab nach diesem 9. Abschuss die Führung der Jasta 29 an Harald Auffarth. Insgesamt schoss er 29 Flugzeuge ab.
Ihm wurden verliehen: der Hohenzollern Hausorden, EK I und EK II und das Verwundetenabzeichen. Den » Pour le Mérite erhielt er zu Kriegsende; die Urkunde wurde ihm jedoch, durch die Spartakus-Revolution bedingt, nicht mehr ausgehändigt.
(dieser Verlauf wird in verschiedenen Quellen unterschiedlich dargestellt)
Nach dem Krieg blieb er bei der Fliegerei und gründete 1924 die „Fliegerschule Auffarth“, die bis März 1929 in Münster bestand. Verheiratet war er mit Edith geb. Hansen (* 8. August 1890 in Birkeröd/Dänemark). Sein Bruder Günther (1894-1918) war bei der » Jasta 2 eingesetzt.
Harald Auffarth starb am 12. Oktober 1946 in Eschenbach.
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von raineranton erstellt am : 05.09.2010 15:57
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Auffahrt flog im Krieg zunächst bei der Feldflieger-Abteilung 27 (FFA 27) als Beobachter, dann kam er zur Flieger-Abteilung (A) 266 (FA(A) 266). Ab September 1917 flog er Einsitzer bei der Jagdstaffel 18 (Jasta 18) und konnte in diesem Monat schon fünf Abschüsse erzielen. Am 20. Oktober 1917 kam er als stellvertretender Staffelführer zur Jagdstaffel 29 (Jasta 29), welche er dann am 19. November 1917 auch offiziell als Staffelführer übernahm. Zwei weiter Abschüsse folgten in diesem Monat. Alle seine nachfolgenden Abschüsse erzielte er im Jahre 1918. Am 28. Mai 1918 wurde er an der Hand verwundet und konnte die Staffel bis zum 21. Juli 1918 nur vom Boden aus führen. Am 03. September 1918, dem Tag seines 20. Abschusses, wurde Auffahrt zum Führer der Jagdgruppe 3 ernannt, welche die Jagdstaffeln 14, 16b, 29 und 56 beinhaltete. Dieses Amt hatte er bis Kriegsende inne. Im August 1918 wurde Auffahrt von Hptm. Sorg, Kommandeur der Flieger (Kofl) der 6. Armee zum Pour le Mérite vorgeschlagen, obwohl dieser zu Ende des Monats August 1918 erst 19 Abschüsse (er begann den Monat mit 16 Abschüssen) auf seinem Konto hatte. Wie es üblich war brauchte man zu dieser Zeit aber schon 20 oder mehr Abschüsse, um den Orden Pour le Mérite zu erhalten. Durch den Waffenstillstand und die nachfolgende Verweigerung der neuen Regierung, die Verleihung von weiteren preußischen Orden zu genehmigen, hat er ihn danach auch nie offiziell erhalten.
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