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(* 03. März 1893 in Stolberg/Harz, + 10.05.1918 in Feldberg/Schwarzwald) war deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg und starb bei einem Absturz während eines Testflugs.

Heine 1

Heinrich Büssing wurde am 03. März 1893 als Heinrich Pampel, Sohn des Stolberger Bürgermeisters Dr. phil. Oskar Pampel und dessen Frau Hete geb. Büssing (Tochter des Omnibus-Fabrikanten Heinrich Büssing) in Stolberg/Harz geboren. Heinrich wurde in der Familie "Heine" genannt, später auch "Heine 1" zur Unterscheidung von seinem Cousin, der sein bester Freund war und ebenfalls Heinrich Büssing hieß, genannt „Heine 2“. Dieser starb, genau wie "Heine 1", als Flieger im Ersten Weltkrieg.

1903, nach der Scheidung der Eltern, kehrte Heinrich mit seiner Mutter zu deren Vater nach Braunschweig zurück. Dort studierte Heinrich ab 1912 an der Technischen Hochschule Maschinenbau. Nach dem Tod des Vaters nahm Heinrich den Geburtsnamen seiner Mutter, Büssing, an.

Zu Beginn des Krieges waren "Heine 1" und "Heine 2" zunächst freiwillige Motorradmeldefahrer. Im März 1915 wurden „Heine 1“ und "Heine 2" in Großenhain zu Flugzeugführern ausgebildet. Im August 1915 starb "Heine 2" bei einem Absturz. 1916 nahm "Heine 1" an der Somme-Schlacht teil.

Am 05. Juni 1917 wurde "Heine 1" zum Leutnant befördert. Am 30.Juli 1917 wurde er zur Kampfeinsitzerstaffel 4b (Kest 4b) nach Freiburg i.Br. versetzt und verließ somit als letztes der ursprünglichen Mitglieder die Jagdstaffel 5.

Am 10. Mai 1918 startete Heinrich Büssing von Freiburg i.Br. aus zu einem Testflug mit einer Albatros DVa. Gegen 21 Uhr stürzte er in der Nähe des Ortes Feldberg ab und starb an einer Schädelfraktur.

Am 17. Mai 1918 wurde er neben seinem Cousin Heinrich Büssing (1895-1915) auf dem Braunschweiger Hauptfriedhof bestattet.

Heinrich Büssing (Heine 1) mit Bodenpersonal vor seiner Albatros D3

Leutnant Heinrich Büssing mit seiner Mutter vor einer Albatros D.III

Datum  Information zum Abschuß 
20.10.1916  morgens, Fe2b, im Norden von Longueval 
11.02.1917  Be2 
15.02.1917  10:45, DH2, S. Miraumont, über dem Bois de Loupart, Lt. CH March (wurde verwundet, überlebte aber) Dieser Abschuß wurde anerkannt 
04.03.1917  17:20, Be2, Guedencourt 
06.03.1917  Fe2d, S. Arras 
22.07.1917  Sopwith, Lt. Albert Mezergues (brennend abgestürzt, wurde gefangen genommen, entkam aber am 18.02.1918 wieder) Dieser Abschuß wurde anerkannt 


Auszeichnungen:

Eisernes Kreuz 1. und 2. Klasse
Orden v. Zähringer Löwen mit Schwertern
Württ. Friedrichsorden 2. Klasse mit Schwertern
Badener Ritterkreuz 2. Klasse
Braunschw. Kriegsverdienstkreuz

Von Heine 1 geflogene Flugzeuge waren u.a.:
Albatros D III 2243/16
Albatros D III 1999/16

Weitere Fotos von Heinrich Büssing sehen Sie » hier.

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