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(* 10. August 1891 in Waldshut + 13. November 1964 in Waldshut) war ein deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg und konnte insgesamt 33 Luftsiege erringen.


Hermann Frommherz wurde am 10. August 1891 in Waldeshut in Baden als Sohn des Rentiers Frommherz geboren. Er besuchte dort die Oberrealschule und wurde nach seiner Militärzeit Elektroingenieur. Von 1911 bis 1912 war er als einjährig Freiwilliger beim Jäger-Bataillon 14 in Colmar/Elsass und wurde am 14. August 1914 zum Infanterie-Regiment 113 nach Freiburg/Breisgau einberufen. In den Kämpfen in Elsass-Lothringen, bei Epinal, Toul, Flirey etc. kämpfte er bei seinem Regiment und kam im Januar 1915 zum Reserve-Infanterie-Regiment 250, das zur Winterschlacht bei der 10. Armee eingesetzt wurde.

Im April 1915 kam er zu den Fliegern und erhielt in der Fliegerschule Freiburg und Darmstadt (G-Flugzeuge) seine Ausbildung. Von Februar 1916 bis August flog Frommholz beim Kampfgeschwader 4 über Verdun und an der Somme. Anschließend kam er zum Kampfgeschwader 1 nach Rumänien und Mazedonien.

Mit der Kommandierung zur Jagdstaffel » Boelcke am 19. März wurde er Jagdflieger. Wenige Wochen danach erzielte er am 14.04.1917 den ersten Abschuss. Wegen eines Absturzes unterbrach er seine Laufbahn und leitete vom Oktober 1917 bis März 1918 die Fliegerschule Lübeck. Im April 1918 meldete er sich wieder zu seiner Staffel zurück und wurde am 26. Juli 1918 Führer der Jasta 27. Mit zehn Abschüssen hatte er die Jasta 27 übernommen, die seit März 1917 bestand und bisher insgesamt 54 Abschüsse hatte. In den drei Monaten seiner Führung schoss sie mit 7 Piloten 82 Flugzeuge ab. Selbst hatte sie drei Verwundete, aber keinen Toten.

Frommherz, der am 10. Februar 1915 das Flugzeugführerabzeichen und Weihnachten 1917 den Hohenzollern-Hausorden erhalten hatte, wurde mit 27 Abschüssen zum » Pour le Mérite vorgeschlagen.

Bis Kriegsende konnte er insgesamt 33 Luftsiege erringen. Dann widmete Frommherz sich der Verkehrsfliegerei. Am 23 September 1920 stürzte er mit einer Junkers-Limousine F 13 ab und wurde schwer verletzt. Nach seiner Wiederherstellung wurde er wieder Pilot bei einem Verkehrsunternehmen und als Reichsminister Hermann Göring sein Luftfahrtministerium aufbaute, berief er Frommherz in die Abteilung für Flugausbildung.

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