(* 03. März 1887 in Ottorowo Kreis Sambor/Galizien (heute Polen), + 18. Januar 1982 in Nürnberg) wurde zum Mechaniker ausgebildet, war ab 1915 Jagdflieger, schoss 30 Flugzeuge ab, überlebte den Krieg und starb 1982.
Josef Mai wurde am 3. März 1887 in Ottorowo Kreis Sambor geboren. Sein Vater war Magistratsbeamter. Josef Mai besuchte die Gemeindeschule in Berlin und wurde danach zum Mechaniker ausgebildet. Am 3. Oktober 1907 trat er seine Dienstzeit beim Ulanen-Regiment 10 an, mit dem er als Wachtmeister in den Krieg kommandiert wurde. Er nahm 1914 u.a. am Vormarsch auf Paris teil, an den Kämpfen um Warschau und 1915 am Dnjestr, bei Verdun, an der Somme, vor der Siegfriedstellung.
Im Mai 1915 meldete er sich zur Fliegertruppe und erhielt bei den Deutschen Fokker-Werken in Leipzig seine Fliegerausbildung. An der Front flog er von Juni 1916 bis April 1917 beim Kampfgeschwader 5 der Obersten Heeresleitung und kam dann als Offizierstellvertreter zur Jagdstaffel (Jasta) 5, bei der er bis zur Demobilmachung blieb.
Ab 20. August 1917 schoss Josef Mai insgesamt 30 Flugzeuge ab. Am 27. September 1918 wurde er zum Leutnant befördert. Nach seiner Verletzung im Luftkampf am 3. September 1918 wurde Mai zum » Pour le Mérite vorgeschlagen. Der Orden konnte ihm in Folge des Ausbruchs der Revolution nicht mehr verliehen werden. Mai hatte zuvor das EK I und EK II erhalten.
Nach dem Ersten Weltkrieg war Josef Mai weiterhin in der Fliegerei aktiv und wurde Major der Luftwaffe.
Josef Mai starb am 18. Januar 1982 in Nürnberg.
Vielen Dank für die Ergänzung des Sterbeorts geht an Anke aus unserem » Forum.
Die Red.
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