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(* 06. Februar 1895 in Greifswald, + 15. September 1917) war Kampfflieger im Ersten Weltkrieg an der Westfront und wurde Nachfolger von Richthofen bei der Jagdstaffel 11.


Kurt Wolff wurde am 6. Februar 1895 in Greifswald (damals: Pommern) geboren. Sein Vater war Baurat Wolff. Am Gymnasium in Memel (heute: Klaipeda/Litauen) machte Kurt Wolff das Abitur. Im März 1912 trat er als Fahnenjunker ins Eisenbahn-Regiment Nr. 4 in Schöneberg ein und rückte mit diesem Regiment als Unteroffizier in den Krieg. Im April 1915 wurde er zum Leutnant befördert und ging im Juli 1916 zur Fliegertruppe.

Im November 1916 legte er die letzte Prüfung in der Fliegerschule in Döberitz ab. Anschließend kam er zu den Kampfgeschwadern vor Verdun und an der Somme. Später wurde er als Kampfflieger zur Jagdstaffel Richthofen versetzt und wurde dort einer der bekanntesten Jagdflieger des Ersten Weltkrieges. Mitte April 1916 schoss er an einem Tag vier Flugzeuge, am 28. April 1916 fünf Gegner ab. Innerhalb von zwei Monaten schoss Kurt Wolff 29 Flugzeuge ab, wofür ihn der Kaiser am 6. Mai 1917 mit dem » Pour le Mérite auszeichnete. Am gleichen Tag übernahm er kurzfristig die Führung der Jagdstaffel 29.

Der 2. offizielle Abschuss von Kurt Wolff am 9. März 1917. Es war die F.E.8 6456 von der 40. Sqn RFC. Wollf zwag den Gegner in der Nähe von Annay in Frankreich zur Bruchlandung. Der gegnerische Flugzeugführer 2. Lt. T. Shepard überlebte und wurde gefangen genommen.  

Ein weiteres Bild der F.E.8 6456 von der 40. Sqn RFC, die Lt. Kurt Wollf gegen 10:20 Uhr zur Bruchlandung zwang und danach offiziell bestätigt wurde. 


Am 2. Juli 1917 wurde Wolff der Nachfolger von Richthofen bei der Jagdstaffel 11. Am 17. August 1917 verzeichnete seine Staffel den 200. Luftsieg seit ihrer Gründung am 12. Oktober 1916. Am 10. September 1917 wurde Wolff nach 33 Abschüssen zum Oberleutnant befördert.

Oberleutnant Kurt Wolff wurde am 15. September 1917 nach dem Abschuss seines Fokker-Dreideckers von einer Sopwith Camel, geflogen von Norman McGregor hinter den deutschen Linien (nördlich von Vervicq) im Luftkampf getötet. Am 20. September 1917 wurde er in Memel beigesetzt.

Bewertungen: 28 Schnitt: 0
Kommentar: 3 von Thomas Crean erstellt am : 10.02.2012 10:34 gespeichert
The book will be published in Mar/Apr 2012.
Kommentar: 2 von Thomas Crean erstellt am : 10.02.2012 10:32 gespeichert
Yes most definitely. You will be able to read about it in my new book about Oblt. Kurt Wolff in 'Thirty-Three Victories and Counting.
Kommentar: 1 von Thomas erstellt am : 28.08.2011 22:50 gespeichert
Stimmt es wirklich,dass Kurt Wolff immer mit einer Schlafmütze
als Glücksbringer geflogen ist?1CKU
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