(* 28. Januar 1896 in Ludwigshafen, + 26. August 1918 in Ludwigshafen) nahm als 19-jähriger Flugzeugführer am Alpenkrieg in Tirol teil, wurde als Jagdflieger im Elsass eingesetzt und starb nach dem Absturz seines Flugzeuges.
Ludwig Hilz wurde am 28. Januar 1896 in Ludwigshafen geboren. Nach seiner Schulausbildung meldete sich Hilz bei den Fliegern. Am 20. November 1914 wurde er von der bayerischen Flieger-Ersatz-Abteilung (bFEA) zur Ausbildung zum Flugzeugführer zur Fabrik-Fliegerschule Fokker nach Schwerin versetzt. Am 11. Februar 1915 wurde er als Flugzeugführer zur bayerischen Feld-Flieger-Abteilung 9 kommandiert, mit der er am Alpenkrieg in Tirol teilnahm.
Nach Beendigung des Gebirgseinsatzes erhielt er mit der Abteilung das Kommando ins Elsass an die Westfront. Er gehörte zu den ersten Fliegern des Kampf-Einsitzer-Kommandos Ensisheim. Am 12. Oktober 1916 schoss er beim Einsatz gegen ein englisch-französisches Bombengeschwader bei Umkirch eine Bréguet 5 ab.
Bei Gründung der Jagdstaffel 16 am 1. November 1916 war er deren jüngstes Mitglied. Im Februar 1917 wurde er zur Jagdstaffel 31 (Jasta 31) versetzt, danach am 1. Juli 1917 zur Kampf-Einsitzer-Staffel 4b (Kest 4b) nach Freiburg. Von dort aus schoss er am 17. August 1917 in der Nähe von Hirzfelden eine Sopwith ab.
Am 11. September 1917 zur sächsischen Jagdstaffel 40 (Jasta 40) kommandiert, wurde er am 25. September 1917 im Kampfeinsatz verletzt. Am 12. Februar 1918 wurde er zur bayerischen Militär-Flieger-Schule 1 nach Schleißheim beordert. Später kehrte er zur Kest 4b zurück. Beim Absturz seines Flugzeuges zog sich Ludwig Hilz schwere Verbrennungen zu, an deren Folgen er am 26. August 1918 im Lazarett Ludwigshafen starb.
Der Ort der Beisetzung sowie die militärischen Titel und Orden von Ludwig Hilz sind hier nicht bekannt. Nähere Informationen können im » Forum mitgeteilt werden.
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