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(* 27. August 1883 in Reichling/Allgäu, + unbekannt) wurde zu Kriegsbeginn an der Westfront schwer verwundet. Bei den Fliegern wurde er Beobachter, Flugzeugführer und Fluglehrer.

Ludwig Schmidt wurde am 27. August 1883 in Reichling geboren. Nach der Schulausbildung meldete Ludwig Schmidt sich beim Militär und wurde bei der Mobilmachung Offizierstellvertreter beim bayerischen Infanterie-Leib-Regiment. Gleich zu Beginn des Krieges wurde Schmidt an der Westfront schwer verwundet.

Nach seiner Heilung wurde er zu den Fliegern versetzt und erhielt eine Ausbildung zum Flugzeugbeobachter. Anschließend wurde er zur Feld-Flieger-Abteilung 3 an die Westfront, aber schon nach kurzer Zeit zur neu aufgestellten bayerischen Feldflieger-Abteilung 9 (bFFA 9) zurück beordert und mit dieser an die Alpenfront kommandiert.

In der Zeit der Flüge im Hochgebirge erhielt Ludwig Schmidt am 29. Juni 1915 das Beobachterabzeichen. Danach wurde die Abteilung an die Westfront verlegt. Dort nahm er an einigen Einsätzen als Beobachter teil: am 17. Oktober 1915, an einem Geschwaderflug nach Belfort und einem nächtlichen Bombenflug am 21. Mai 1916 nach Epinal. Im September 1916 wurde er der an der Somme kämpfenden bayerischen Flieger-Abteilung (A) 294 zugeteilt.

1917 wurde Schmidt zum Flugzeugführer ausgebildet, in Schleißheim an der Militär-Fliegerschule 1 und in Lager-Lechfeld. Am 21. Oktober wurde er zur bayerischen Jagdstaffel 23 (Jasta 23) unter Führung von Staffelführer » Otto Kissenberth kommandiert. Ludwig Schmidt, inzwischen Oberleutnant der Reserve, erhielt am 30. Oktober 1917 die Versetzung zur bayerischen Jagdstaffel 78 und war bis Kriegsende Fluglehrer bei der bayerischen Militär-Fliegerschule.

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