(* 01. Oktober 1877 in Felleringen im Elsass, + xx.xx.xxxx in ?) wurde schon vor dem Ersten Weltkrieg zuerst zum Beobachter und dann zum Flugzeugführer ausgebildet.
Ein Portrait von Gastautor Alexander Notopol.
Gustav Walter wurde am 1. Oktober 1877 in Felleringen im Elsass geboren und begann seine militärische Laufbahn zu
einem Zeitpunkt wo die meisten Piloten des Ersten Weltkrieges gerade geboren wurden. Mit Recht kann man behaupten das Gustav Walter ein "Alter" Adler war. 1898 trat er wahrscheinlich dem Infanterie Regiment Nr. 28 bei. Bereits ein Jahr später zum Leutnant befördert erhielt er 1901 die preußische Rettungsmedaille. Es folgten weitere Beförderungen zum Oberleutnant (17.09.1909) und Hauptmann (01.10.1913) bevor er zur Fliegertruppe kam. Vor dem Krieg gehörte er zur 3. Kompanie des Flieger-Bataillon Nr.4 in Freiburg. Hier wurde er zunächst zum Beobachter ausgebildet, bevor er den Pilotenschein machte. Das Flugzeugführerabzeichen erhielt er am 2. August 1914. Die 3./4. Flieger-Bataillon bildete zur Kriegsbegin unter anderem die Feldflieger-Abteilung 26 (FFA 26) dessen erster Führer, der inzwischen zum Hauptmann (01.10.1913) beförderte Walter, wurde. In dieser Position blieb er bis zum 20. Februar 1916 wo er zum Leiter des Armee-Flug-Park 12 (AFP 12) wurde. Am 19. Juli 1916 folgte die Ernennung zum Stabsoffizier der Flieger (Stofl 2. Armee). In dieser verantwortungsvollen Position mit dem Hausorden von Hohenzollern mit Schwertern dekoriert (26.02.1917) blieb er bis Februar 1918. Von der Front in die Heimat kommandiert wurde er zum Kommander der Flieger im Heimatgebiet 2 (Posen) ernannt. Diese Position bekleidete er bis Kriegsende.
Nach einem kurzen Aufenthalt in Ostpreußen als Gruppenführer der Flieger V.A.K. beim Grenzschutz Ost endet die lange Militärlaufbahn von Walter 1921 als Major a.D.
Auszeichnungen:
• Rettungsmedaille am Bande
• Beobachterabzeichen Nr. 83
• Flugzeugführerabzeichen
• Eisernes Kreuz 2. Klasse
• Eisernes Kreuz 1. Klasse
• Hausorden von Hohenzellern mit Schwertern
• Sachsen: Albrechtsorden Ritterkreuz 1. Klasse mit X
• Österreich: Flugzeugführerabzeichen
• Sachsen-Meiningen Ehrenkreuz
Beförderungen:
• Unteroffizier (31.07.1898)
• Fähnrich (08.10.1898)
• Leutnant (18.08.1899)
• Oberleutnant (17.09.1909)
• Battaillonsoffizier (20.09.1910)
• Hauptmann (01.10.1913)
• Major a.D. (15.06.1921)
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